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Badmagazin 2012

14 | BADmagazin 2013 Durch einen klugen Akzent wird es für Gäste märchenhaft. Wo nicht nur Prinzessinnen träumen … ... und als die Königstochter diesmal den garstigen Frosch gegen die Wand warf, da war’s kein schöner Prinz, sondern ein schmuckes Gäste-WC, ein Traum in Gold und Rosa. Kein Detail ist hier zu viel. Aus- stattung, Linienführung, Farbwirkung,­ es stimmt einfach alles. Was sofort ins Auge fällt, ist zweifellos der zentrale Faszinationspunkt in dieser still und zu- gleich edel wirkenden Raumkonzeption: das golden glänzende Glaswasch­becken. In Verbindung mit einer dezenten, matt- weißen Armatur wird der eigentlich ba- nale Vorgang des Händewaschens zum Ritus geadelt, mit einem Wassererlebnis ganz eigener Art. Dieser bewusst ge- setzte Akzent betont paradoxerweise die insgesamt unaufdringliche Raum­ atmosphäre. Der Goldton wird allenfalls noch einmal bei kleinen Accessoires (Papierhalter, WC-Bürstenhalter) zitiert, ansonsten dominieren ruhige Rosatöne, unterstrichen durch in die Decke ein- gelassene Lichtspots. Ein buchstäblich glänzendes Beispiel für konsequent um- gesetzte Raumplanung, die auf kleiner Fläche zum Aha-Effekt führt. Und wer weiß, was passiert, wenn man hier mit einem Frosch hantiert …? 2012 Badplaner des Jahres vor der Renovierung „Für uns war es wichtig, die schöne symme­ trische Struktur des Raumes, also diese vier ‚Himmelsrichtungen’ – Eingang, Fenster, Waschplatz, Toilette – wirken zu lassen, mit einem Eindruck von Weite und einem kleinen magischen Ereignis.“ Die Badspezialisten (von links): Brigitte Stöcker, Norman Eckstein und Katrin Ganslmeier-Szondi, Hans Meirandres GmbH, 83022 Rosenheim www.meirandres.de

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