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Badmagazin 2012

32 | BADmagazin 2013 Doch konzentriert auf das Wesentliche. Etwas Prunk darf sein Von der Ordnung, der Regelmäßigkeit und Symmetrie, mit der in der Barock­ zeit Gärten und Schloss­anlagen gebaut wurden, ist auch dieses Wohlfühl- bad geprägt, bei dem es als Kontrast­ punkt eine kleine Reminiszenz an ­barocke Opulenz gibt: den verspielten Decken­lüster inmitten strenger, gera- dezu sachlicher Raumarchitektur. Die Sichtachse bestimmt die in den Raum ragende Whirlwanne, rückwärtig flan- kiert von einem WC- und einem Bidet- platz und im Vordergrund von zwei Waschplätzen.­Das großzügige Dusch- areal ist eine ebenfalls klar strukturierte Welt für sich, unterteilt durch eine Glaswand: rechts die Dampfdusche, links eine weitere Duschmöglichkeit mit einer großen Regenbrause für Dusch- vergnügen frei im Raum stehend. Was vielleicht verwundern mag: Ein Maler- meister hat nach einem Leben „voller Farbenfülle“ (und nachdem der Sohn den Betrieb weiterführt) für sich diesen fast farbneutralen Badtraum verwirk- licht. Viel helles Weiß und ein warmes Grau mit schwarzen Akzenten besänf- tigt die Sinne – ein herrliches Refugium der Ruhe. Badplaner des Jahres 2012 Kategorie Wohlfühlbad 9

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