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Badmagazin 2012

42 | BADmagazin 2013 Badstory 1 sein: Dann dürfen sie auch mit Raffines- sen überraschen.“ Die Haupttrends der Badgestaltung –­ so wurden sie in unserem virtuellen Trendbad umgesetzt. Auffällig beim Eintritt in diesen extra- vaganten Lebensraum ist die Wanne vor der gerundeten Lichtbildwand, die sich deutlich als Solitär heraushebt. Die Wanne besitzt keine Armatur! Durch ei- nen Impuls über die Technikzentrale füllt sich die Wanne selbsttätig. Die Technik­ zentrale verbirgt sich in dem großen Flatscreen an der Wand. Von dort aus kann unser Paar die gewünschte Raum- und Wassertemperatur, Licht, Wannen- einlauf, Entertain­mentprogramm und Soundfunktionen einstellen und steuern. Selbstbewusst steht frei­im Raum ein Waschbecken, das zwischen dem Ka- minplatz mit dem Lese­sessel und dem großen Spiegel mit massivem Rahmen positioniert ist. Die Feuerstelle im Ka- min ist mit zwei Glasscheiben eingefasst und bildet damit einen Durchsichtspunkt zum Loungebereich nebenan. Die Setzkastenwand ist Wohnelement und Funktionsmöbel in einem. Der barocke­Sessel steht im Gegensatz zur Restmöblierung (Sampling). Hinter der Lichtbildwand mit Papageien-Feder- Motiv kann sich unser Paar unter- Wir baten Bad- architekt Michael Hoffmann, uns die Haupttrends der Studie zu erläutern und uns daraus ein mögliches Trendbad 2015 zu gestalten. Während Michael Hoffmann skizzierte, erläuterte er uns die Hauptelemente der Trendstudie: „Wir werden erleben, dass beispielsweise die Möblierung noch mehr mit der Architektur verschmilzt oder sich als solitäres Kunstwerk ins­ zeniert. Möbeld­esign nach dem Setz- kastenprinzip ist im Kommen. Ebenso inszenatorisch wird Licht eingesetzt werden, etwa um durch Hinter- oder Unterleuchtung einzelnen Gegenstän- den oder bestimmten Raumpartien ­Atmosphäre zu geben. Die Trendstudie beschreibt zudem in der Farbgestaltung drei Haupttrends: Es wird bunter, aber auf harmonische Weise, und es gibt noch facettenreichere Schwarz-Weiß- Kontraste. Naturtöne bleiben wichtig, doch muss die Farbe Braun entweder edel oder naturverbunden wirken. Die Formen bleiben grundformenorientiert –­ jedoch noch freier kombinierbar. Ma- terialmix wird bestimmender, mit dem Hang zu Großformaten und hoher Kon- trastwirkung. Technische Innovationen müssen vor allem einfach zu bedienen schiedlichen Duschgenüssen hingeben: ­duschen frei im Raum unter einer groß- en Tellerbrause oder duschen im Liegen auf der Duschbank/Horizontaldusche. In den Duschblock integriert ist das WC. Materialmix gibt im Trendbad den Ton an: Bodenfliese in Holzoptik, Spachtel- flächen an Kamin und Wänden, Natur- stein, Teppich, Lackmöbel und textile Leuchtwand. Die Schmuckfarbe Orange findet sich vom Federnfoto des geliebten Papageis bis hin zum offenen Fach des Setz­ kastenmöbels wieder. Der Kaminblock ist glatt gespachtelt schwarz, die rest- lichen Wände in patiniertem Goldton. Der Raum schöpft seine Atmosphäre aus der drama­turgisch interessanten Licht- In der Skizze zum Grundriss war beson­ders auffällig, dass sich die Raumzuordnungen veränderten und der wohnliche Aspekt eine besondere ­Bedeutung erfährt.

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